Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines, Geltungsbereich
2. Vertragsgegenstand und Vertragsschluss
3. Preise, Zahlungsbedingungen
4. Lieferbedingungen und Lieferzeit
5. Eigentumsvorbehalt
6. Besondere Bedingungen für individualisierte Produkte (Personalisierung)
7. Widerrufsrecht für Verbraucher
8. Gewährleistung (Mangelhaftung)
9. Haftung
10. Schlussbestimmungen
§ 1 Allgemeines, Geltungsbereich
(1) Anbieter / Vertragspartner: Diese AGB gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen zwischen dem Einzelunternehmer Martin Schloss, handelnd unter der Marke „Lunara“, Beim Holderstock 37, 88512 Mengen, E-Mail info@lunara-works.de (nachfolgend „Verkäufer“), und seinen Kunden. Die Kunden können Verbraucher oder Unternehmer sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können; Martin Schloss ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Geschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Verkäufer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben stets Vorrang vor diesen AGB.
(2) Anwendbares Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird. Vertragssprache und Kommunikationssprache ist Deutsch.
(3) Gerichtsstand: Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Verkäufer der Geschäftssitz des Verkäufers. Gesetzliche Gerichtsstandsregelungen für Verbraucher bleiben unberührt.
(4) Verfügbarkeit der AGB: Diese AGB sind auf der Webseite des Verkäufers dauerhaft einsehbar und können vom Kunden gespeichert und ausgedruckt werden. Der Vertragstext (Bestelldaten und AGB) wird vom Verkäufer bei Vertragsschluss gespeichert, ist dem Kunden jedoch nicht direkt zugänglich. Dem Kunden werden jedoch alle relevanten Vertragsdaten und diese AGB spätestens mit Lieferbestätigung bzw. per E-Mail zugesandt.
(5) Kein Streitbeilegungsverfahren: Informationspflicht gemäß § 36 Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG): Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet. (Hinweis: Die EU-Online-Streitbeilegungsplattform wurde zum 20.07.2025 eingestellt und wird daher nicht mehr verlinkt.)
§ 2 Vertragsgegenstand und Vertragsschluss
(1) Produkte und Leistungen: Der Verkäufer bietet seinen Kunden personalisierte Produkte (insbesondere Aufkleber, Schlüsselanhänger, 3D-Drucke und lasergravierte Artikel) sowie ggf. Standardprodukte zum Kauf an. Die Angebote richten sich sowohl an Privatkunden als Verbraucher als auch an Geschäftskunden (Unternehmen). Ein Mindestbestellwert oder eine Mindestbestellmenge besteht nicht; es können auch Einzelstücke nach Kundenwunsch bestellt werden. Der Vertrieb erfolgt vorwiegend über die Online-Plattform eBay sowie – für Sonderanfertigungen und Kleinserien – auch direkt über Kommunikationswege wie E-Mail, WhatsApp, Social Media oder den Chat auf der Website des Verkäufers. Der Verkäufer liefert vornehmlich innerhalb Deutschlands; Lieferungen ins Ausland erfolgen in Einzelfällen nach Absprache.
(2) Vertragsschluss über eBay: Die Darstellung und Einstellung von Waren auf der Verkaufsplattform eBay erfolgt in Übereinstimmung mit den dortigen Richtlinien. Im Einzelnen:
- Auktion: Stellt der Verkäufer einen Artikel im Auktionsformat auf eBay ein, so liegt darin ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss über diesen Artikel. Der Kunde nimmt das Angebot durch Abgabe eines Gebots auf den Artikel an. Der Vertrag kommt zustande, sobald die Auktionslaufzeit endet und der Kunde als Höchstbietender ermittelt wird. Der Höchstbietende erhält den Zuschlag und damit kommt der Kaufvertrag zustande.
- Sofort-Kaufen (Festpreis): Stellt der Verkäufer einen Artikel im Festpreisformat („Sofort-Kaufen“) ein, so gibt er damit ein verbindliches Angebot ab, den Artikel zum angegebenen Festpreis zu erwerben. Der Vertrag kommt in diesem Fall unmittelbar zustande, sobald der Kunde die Schaltfläche „Sofort-Kaufen“ anklickt und den Kauf bestätigt. Nutzt der Kunde die Warenkorb-Funktion (sofern verfügbar) und schließt die Bestellung ab, kommt der Vertrag mit Abschluss des Bestellvorgangs zustande.
- Preisvorschlag: Ist beim Artikel die Option „Preisvorschlag senden“ vorgesehen, kann der Kunde dem Verkäufer ein Angebot machen, den Artikel zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Ein vom Kunden abgegebener Preisvorschlag ist bindend. Wird der Preisvorschlag vom Verkäufer innerhalb der von eBay vorgegebenen Frist angenommen, kommt hierdurch der Kaufvertrag zum vorgeschlagenen Preis zustande. Lehnt der Verkäufer den Vorschlag ab oder reagiert nicht innerhalb der Frist, besteht kein Vertrag; der Kunde kann jedoch einen neuen Vorschlag unterbreiten oder zum Festpreis kaufen, sofern die Option besteht.
Nach Vertragsschluss über eBay wird der Vertragstext (Produktbeschreibung und AGB) dem Kunden von eBay per E-Mail zugesandt bzw. ist im eBay-Nutzerkonto des Kunden einsehbar. Der Verkäufer hat auf die Dauer der Verfügbarkeit des Vertragstextes bei eBay keinen Einfluss. Es wird empfohlen, die Produktbeschreibung und diese AGB bei Vertragsschluss selbst zu speichern.
(3) Vertragsschluss bei Direktbestellung (E-Mail, Messenger etc.): Die Präsentation von Produkten auf der eigenen Website, in sozialen Medien oder in sonstigen Medien des Verkäufers stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, seinerseits eine Anfrage zu stellen oder eine Bestellung aufzugeben. Kunden können über E-Mail, Messenger-Dienste (wie WhatsApp), Social-Media-Nachrichten oder den Webseiten-Chat Anfragen für individuelle Produkte oder Sonderanfertigungen an den Verkäufer richten. Auf Grundlage einer solchen Anfrage erstellt der Verkäufer ein konkretes Angebot, in der Regel in Form einer schriftlichen Auftragsbestätigung oder Rechnung, welche dem Kunden per E-Mail oder Nachricht übermittelt wird. Dieses Angebot enthält die wesentlichen Vertragsdaten (Produktbeschreibung, Preis, Versandkosten, voraussichtliche Lieferzeit etc.). Der Kunde kann das Angebot des Verkäufers durch ausdrückliche Zustimmung (schriftlich per E-Mail/Nachricht) und durch Bezahlung der angegebenen Summe annehmen. Der Vertrag kommt – vorbehaltlich abweichender Vereinbarung im Einzelfall – erst mit Zugang der Auftragsbestätigung nach Zahlungseingang beim Verkäufer oder mit Beginn der Ausführung der Lieferung/Leistung durch den Verkäufer zustande. Erfolgt die Zahlung nicht innerhalb einer angemessenen Frist (spätestens 7 Werktage nach Übermittlung der Rechnung, sofern nichts anderes vereinbart ist), ist der Verkäufer berechtigt, das Angebot zurückzuziehen – ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande.
(4) Korrekturmöglichkeiten: Bei einer Bestellung über elektronische Kommunikationsmittel (z.B. E-Mail oder Web-Chat) kann der Kunde seine Eingaben vor Absenden der Nachricht jederzeit korrigieren. Der Verkäufer wird dem Kunden im Rahmen des direkten Austauschs Gelegenheit geben, etwaige Missverständnisse oder Fehlangaben zu berichtigen. Im Zweifel wird vor Produktion der personalisierten Ware die vom Kunden übermittelte Vorlage oder Spezifikation als verbindlich angesehen; der Kunde sollte diese daher sorgfältig prüfen, bevor er sie übermittelt.
(5) Vertragssprache: Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache. Kommunikation mit dem Kunden während der Auftragsabwicklung erfolgt in deutscher Sprache, sofern nicht anders vereinbart.
§ 3 Preise, Zahlungsbedingungen
(1) Preise: Alle genannten Preise sind Endpreise und verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, zuzüglich Versandkosten. Umsatzsteuer wird gemäß § 19 UStG nicht ausgewiesen (Kleinunternehmerstatus), falls nicht anders auf der Rechnung angegeben. Gibt der Verkäufer im Einzelfall Bruttopreise inkl. Umsatzsteuer an, ist die enthaltene Umsatzsteuer ausgewiesen. Versandkosten und ggf. sonstige Zusatzkosten (z.B. Aufschläge für Auslandsversand oder besondere Verpackungen) werden dem Kunden im Angebot, der Produktbeschreibung oder im Bestellprozess vor Vertragsschluss mitgeteilt. Ab einem Bestellwert von 60,00 € liefert der Verkäufer innerhalb Deutschlands versandkostenfrei; bei Bestellwerten unter 60,00 € oder bei Lieferungen ins Ausland fallen Versandkosten an, deren Höhe vom Zielland, Umfang und Gewicht der Bestellung abhängt und dem Kunden vor Abgabe der Bestellung mitgeteilt wird.
(2) Zahlungsarten: Bei Bestellungen direkt beim Verkäufer (per E-Mail, WhatsApp, etc.) erfolgt die Bezahlung per Vorkasse. Dem Kunden stehen insbesondere die folgenden Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung: PayPal (Zahlung an das PayPal-Konto, das in der Rechnung angegeben ist) oder Banküberweisung auf das in der Rechnung genannte Konto des Verkäufers. Der Kunde erhält nach seiner Bestellung zunächst eine Rechnung/Vorauszahlungsanforderung. Der Rechnungsbetrag ist sofort ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern auf der Rechnung kein anderes Zahlungsziel vermerkt ist. Der Versand bzw. die Produktion der Ware erfolgt erst nach Zahlungseingang. Der Kunde erhält nach Zahlungseingang eine Auftragsbestätigung und die Produktion der Ware wird gestartet. – Bei Käufen über eBay richtet sich die Zahlungsabwicklung nach den auf eBay angebotenen Zahlungsmethoden (insbesondere PayPal oder durch eBay abgewickelte Zahlungen); in der Regel ist der Kaufpreis bei Vertragsschluss über eBay sofort fällig. Auch hier versendet der Verkäufer die Ware erst nach bestätigtem Zahlungseingang.
(3) Zahlungsverzug: Leistet der Kunde nicht innerhalb der vereinbarten oder angegebenen Frist Zahlung, behält sich der Verkäufer vor, eine angemessene Nachfrist zu setzen. Bleibt die Zahlung auch innerhalb der Nachfrist aus, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. Weitere gesetzliche Rechte des Verkäufers bei Zahlungsverzug (z.B. Verzugsschadensersatz, Verzugszinsen) bleiben unberührt.
(4) Aufrechnung und Zurückbehaltung: Der Kunde ist nicht berechtigt, gegenüber Forderungen des Verkäufers aufzurechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht auszuüben, es sei denn, seine Gegenforderungen sind rechtskräftig festgestellt oder unbestritten oder resultieren aus demselben Vertragsverhältnis. Bei Mängeln der Lieferung bleiben die Gegenrechte des Kunden, insbesondere gemäß § 7 dieser AGB, unberührt.
§ 4 Lieferbedingungen und Lieferzeit
(1) Produktions- und Lieferzeit: Die Lieferung der Waren erfolgt, sofern nicht im Einzelfall abweichend vereinbart, nach Vorkasse an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Da viele Produkte individuell für den Kunden angefertigt werden, beträgt die Produktionszeit (Herstellungszeit) typischerweise 1–3 Werktage ab Zahlungseingang. Unmittelbar im Anschluss wird die Ware zum Versand gebracht. Die Lieferzeit (Versanddauer) beträgt ca. 2–3 Werktage innerhalb Deutschlands (abhängig vom Versanddienstleister). Bei Versand in EU-Ausland oder sonstiges Ausland kann die Lieferdauer je nach Destination länger ausfallen (i.d.R. zusätzliche 2–7 Tage). Angaben zu Produktions- und Lieferzeiten sind ungefähre Richtwerte. Falls sich in Ausnahmefällen eine Verzögerung ergibt (z.B. aufgrund hoher Auftragslage oder Materialengpässen), wird der Kunde hierüber informiert.
(2) Versanddienstleister und Versandart: Der Versand erfolgt in der Regel über DHL (Deutsche Post) oder einen vergleichbaren Paketdienstleister. Der Verkäufer wählt eine geeignete Versandart und -verpackung nach eigenem Ermessen, sofern keine ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden über eine bestimmte Versandart besteht. Teillieferungen sind zulässig, sofern dem Kunden zumutbar. Entstehen durch Teillieferungen zusätzliche Versandkosten, trägt diese der Verkäufer.
(3) Gefahrübergang: Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware während der Versendung erst mit Übergabe der Ware an den Verbraucher oder an einen von diesem bestimmten Empfänger über. Bei Unternehmern geht die Gefahr mit der Auslieferung der Ware an den Transporteur (Spediteur, Frachtführer oder sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt) auf den Kunden über. Dies gilt auch, wenn Teillieferungen erfolgen oder der Verkäufer zusätzliche Leistungen (z.B. Versand oder Installation) übernommen hat.
(4) Adressangaben und Nichtzustellbarkeit: Der Kunde ist verantwortlich, eine korrekte und vollständige Lieferanschrift anzugeben. Sollte eine Sendung aufgrund fehlerhafter Adressdaten oder weil der Kunde an der Lieferadresse nicht angetroffen wird und die Abholfrist verstreicht, an den Verkäufer zurückgesandt werden, wird der Verkäufer den Kunden kontaktieren. Sofern der Kunde eine erneute Zustellung wünscht, hat er ggf. die Kosten für den erneuten Versand zu tragen. Weitergehende Rechte des Verkäufers bleiben vorbehalten.
(5) Selbstbelieferungsvorbehalt: Der Verkäufer behält sich vor, vom Vertrag zurückzutreten, falls er trotz des vorherigen Abschlusses eines entsprechenden Einkaufvertrags seinerseits den Liefergegenstand nicht rechtzeitig oder nicht vertragsgemäß erhält (Selbstbelieferungsvorbehalt). Diese Vorbehaltsklausel gilt nur für den Fall, dass der Verkäufer das Ausbleiben der Lieferung nicht zu vertreten hat (insbesondere rechtzeitige Bestellung des Liefergegenstands bei zuverlässigem Zulieferer) und die Nichtverfügbarkeit der Ware nicht vorhersehbar war. In einem solchen Fall wird der Verkäufer den Kunden unverzüglich informieren und bereits erhaltene Gegenleistungen des Kunden (Zahlungen) unverzüglich erstatten. Gesetzliche Ansprüche des Kunden bleiben unberührt.
§ 5 Eigentumsvorbehalt
Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises und aller damit verbundener Kosten und Gebühren vor. Bis zum Eigentumsübergang hat der Kunde die Ware sorgsam zu behandeln. Bei Zugriffen Dritter auf die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware (etwa im Fall einer Pfändung) ist der Kunde verpflichtet, auf das Eigentum des Verkäufers hinzuweisen und den Verkäufer unverzüglich zu benachrichtigen. Sollte der Kunde die gelieferte Ware vor Eigentumsübergang veräußern, verbinden, vermischen oder umgestalten (was nur Unternehmerkunden im ordentlichen Geschäftsgang gestattet ist), so erstreckt sich der Eigentumsvorbehalt anteilig auf die neue Sache bzw. den Erlös der Weiterveräußerung.
§ 6 Besondere Bedingungen für individualisierte Produkte (Personalisierung)
(1) Personalisierung und Vorlagen: Viele der vom Verkäufer angebotenen Waren werden individuell nach Kundenspezifikation angefertigt (z.B. mit vom Kunden gewünschten Texten, Namen, Logos oder Designs). Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer fertige Vorlagen, Druckdaten oder genaue Spezifikationen für die Personalisierung bereitzustellen, soweit dies für die Herstellung erforderlich ist. Dies kann z.B. die Übersendung von Grafikdateien, Logos, Textinhalten oder konkreten Maßangaben umfassen. Ein Design- oder Gestaltungsservice durch den Verkäufer ist nicht Bestandteil des Vertrages, sofern nicht ausdrücklich etwas Abweichendes vereinbart wurde. Der Verkäufer führt die Personalisierung ausschließlich nach den Vorgaben des Kunden aus. Der Kunde hat die von ihm übermittelten Vorlagen auf Richtigkeit, Rechtschreibung, Layout und technische Eignung (Auflösung, Dateiformat etc.) zu überprüfen. Fehler in der Vorlage gehen nicht zulasten des Verkäufers. Geringfügige technische Abweichungen bei der Ausführung (insbesondere leichte Farbabweichungen zwischen Vorlage und Endprodukt, geringfügige Maßtoleranzen oder Materialabweichungen innerhalb üblicher Toleranzen) stellen keinen Mangel dar, soweit sie handelsüblich und technisch unvermeidbar sind.
(2) Unzulässige Inhalte: Der Verkäufer behält sich vor, Aufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden gewünschte Gestaltung oder die gelieferten Inhalte gegen geltendes Recht oder gegen die guten Sitten verstoßen. Insbesondere wird der Verkäufer keine Inhalte verarbeiten oder produzieren, die offensichtlich rechtswidrig sind – etwa Inhalte, die Urheberrechte oder Markenrechte Dritter verletzen, volksverhetzendes oder extremistisches Material, gewaltverherrlichende oder pornografische Inhalte. Der Kunde darf entsprechende Inhalte nicht an den Verkäufer übermitteln. Sollte der Verkäufer nach Vertragsschluss Kenntnis von der Rechtswidrigkeit eines Inhalts erhalten, ist er berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits erbrachte Zahlungen werden im Rücktrittsfall für nicht hergestellte Ware erstattet.
(3) Rechte Dritter, Verantwortlichkeit des Kunden: Der Kunde versichert, dass er über alle notwendigen Rechte an den Vorlagen und Materialien verfügt, die er dem Verkäufer zur Personalisierung bereitstellt. Der Kunde räumt dem Verkäufer an den überlassenen Inhalten die für die Vertragsdurchführung erforderlichen Nutzungsrechte ein (einschließlich des Rechts, die Inhalte zu vervielfältigen, zu bearbeiten und in der gewünschten Weise auf das Produkt aufzubringen). Etwaige Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte Dritter an vom Kunden bereitgestellten Motiven, Grafiken, Logos, Texten etc. dürfen durch die gewünschte Produktgestaltung nicht verletzt werden. Der Kunde stellt den Verkäufer insoweit von Ansprüchen Dritter, die aus der Verletzung von Rechten durch die vom Kunden übermittelten Inhalte resultieren, frei. Die Freistellung umfasst auch die notwendigen Kosten einer rechtlichen Verteidigung (z.B. Gerichts- und Anwaltskosten). Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die vom Kunden übermittelten Inhalte vor der Verwendung auf mögliche Rechtsverstöße zu prüfen; sollten dem Verkäufer jedoch offensichtliche Rechtsverstöße auffallen, wird er den Kunden darauf hinweisen und die Bearbeitung bis zur Klärung aussetzen.
(4) Kein Prüfungs- oder Bearbeitungsauftrag: Der Verkäufer schuldet keine inhaltliche Überprüfung, Korrektur oder Verbesserung der vom Kunden bereitgestellten Vorlagen. Wünsche zur Anpassung, Nachbearbeitung oder Erstellung von Designs durch den Verkäufer müssen separat vereinbart werden und sind – falls überhaupt angeboten – gesondert zu vergüten. Übermittelt der Kunde druckreife Daten, so werden diese ohne inhaltliche Änderung übernommen. Rechtschreibfehler, Farbfehler oder sonstige inhaltliche Mängel der Vorlage werden mitgedruckt/graviert, sofern der Kunde sie nicht vorher selbst korrigiert. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die Vorlage dem gewünschten Ergebnis entspricht.
(5) Abnahme von Entwürfen/Proofs: Sollte der Verkäufer dem Kunden vor Produktion einen Korrekturabzug, Entwurf oder „Proof“ zur Kontrolle übermitteln, ist der Kunde verpflichtet, diesen zeitnah auf Richtigkeit und Vertragsgemäßheit zu prüfen und dem Verkäufer seine Freigabe oder etwaige Änderungswünsche mitzuteilen. Gibt der Kunde innerhalb angemessener Frist (in der Regel 5 Werktage) keine Rückmeldung, kann der Verkäufer dies als Freigabe werten und die Produktion wie vorgesehen durchführen. Änderungen nach der Freigabe oder nach Beginn der Produktion können nur gegen Kostenerstattung und sofern technisch möglich berücksichtigt werden.
§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Bestehen eines Widerrufsrechts: Sofern der Kunde Verbraucher im Sinne des §13 BGB ist und der Vertragsschluss unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln zustande gekommen ist (Fernabsatzvertrag), steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Produkte, die individuell nach Kundenspezifikation angefertigt werden (personalisierte Ware), sind jedoch vom Widerrufsrecht ausgenommen, da sie eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Für standardisierte Produkte ohne Personalisierung gilt das nachfolgend erläuterte Widerrufsrecht.**
(2) Nachfolgend erfolgt die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung für Verbraucher bezüglich des Widerrufsrechts bei Fernabsatzverträgen über nicht-personalisierte Waren:
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Lunara, Inhaber: Martin Schloss, Beim Holderstock 37, 88512 Mengen, E-Mail: info@lunara-works.de, Tel.: +4915208291658) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, hat der Verkäufer Ihnen alle Zahlungen, die er von Ihnen erhalten hat, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme jener zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die vom Verkäufer angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags beim Verkäufer eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet der Verkäufer dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes mit Ihnen vereinbart. Entgelte wegen dieser Rückzahlung werden Ihnen in keinem Fall berechnet. Der Verkäufer kann die Rückzahlung verweigern, bis er die Waren wieder zurückerhalten hat oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie den Verkäufer über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an den Verkäufer zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind. (Hinweis: Somit sind individuell personalisierte Artikel von „Lunara“ vom Widerruf ausgeschlossen.) Weiterhin erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig bei Verträgen zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheits- oder Hygieneschutzes nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, sowie in den übrigen gesetzlich geregelten Ausnahmefällen gemäß § 312g Abs. 2 BGB.
– Ende der Widerrufsbelehrung –
(3) Muster-Widerrufsformular: Über das gesetzliche Muster-Widerrufsformular informiert der Verkäufer wie folgt:
Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Lunara, Inhaber: Martin Schloss, Beim Holderstock 37, 88512 Mengen– E-Mail: info@lunara-works.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Ware(n) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung(en) (*):
– Bestellt am () / erhalten am (): ________________
– Name des/der Verbraucher(s): ________________
– Anschrift des/der Verbraucher(s): ________________
– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ________________
– Datum: ________________
(*) Unzutreffendes bitte streichen.
(4) Hinweise: Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren. Bitte vermeiden Sie Beschädigungen oder Verunreinigungen der Ware und senden Sie diese nach Möglichkeit in Originalverpackung mit sämtlichem Zubehör zurück. Die Beachtung dieser Bitte ist keine Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts.
§ 8 Gewährleistung (Mängelhaftung)
(1) Gesetzliches Mängelhaftungsrecht: Für alle angebotenen Waren bestehen gesetzliche Gewährleistungsrechte im Falle von Mängeln. Dem Kunden stehen daher die Rechte aus §§ 434 ff. BGB (bei Kauf von Waren) zu. Der Verkäufer gewährleistet, dass die gelieferten Produkte zum Zeitpunkt des Gefahrübergangs frei von Sach- und Rechtsmängeln sind.
(2) Dauer der Gewährleistung: Gegenüber Verbrauchern beträgt die Gewährleistungsfrist 24 Monate ab Ablieferung der Ware. Gegenüber Unternehmern beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate ab Ablieferung. Diese Fristverkürzung für Unternehmer gilt nicht, soweit der Verkäufer nach § 444 BGB haftet (arglistig verschwiegener Mangel oder Garantieübernahme) oder soweit es um das Rückgriffsrecht nach § 445a BGB geht. Ebenfalls unberührt bleiben eventuelle längere gesetzliche Verjährungsfristen nach § 438 Abs.1 Nr.2 BGB (Bauwerke und Sachen für Bauwerke) oder bei sonstigen zwingenden Haftungsbestimmungen.
(3) Nacherfüllung vorrangig: Im Gewährleistungsfall hat der Verbraucher zunächst einen Anspruch auf Nacherfüllung, d.h. nach seiner Wahl auf Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder Lieferung einer mangelfreien Sache (Ersatzlieferung). Der Verkäufer kann die vom Verbraucher gewählte Art der Nacherfüllung jedoch nach Maßgabe des Gesetzes verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. Bei Unternehmern leistet der Verkäufer für Mängel der Ware zunächst nach eigener Wahl Gewähr durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
(4) Ablauf der Gewährleistung (kein Direkt-Rücktritt): Der Kunde hat dem Verkäufer eine angemessene Frist zur Nacherfüllung zu gewähren. Ein unmittelbarer Rücktritt vom Vertrag (Rückgabe der Ware gegen Erstattung des Kaufpreises) wegen eines Mangels ist ausgeschlossen, solange der Verkäufer seiner Pflicht zur Nacherfüllung nachkommt und der Mangel dadurch behoben wird. Erst wenn die Nacherfüllung fehlgeschlagen ist oder dem Kunden unzumutbar ist, kann der Kunde – nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften – weitergehende Rechte geltend machen, d.h. vom Vertrag zurücktreten, den Kaufpreis mindern oder Schadensersatz verlangen. Eine Nacherfüllung gilt in der Regel nach dem zweiten vergeblichen Versuch als fehlgeschlagen, sofern sich nicht insbesondere aus der Art der Sache oder des Mangels oder den Umständen etwas anderes ergibt. Gesetzliche Fälle der Entbehrlichkeit der Fristsetzung (z.B. endgültige Verweigerung der Leistung, Fehlschlagen oder Unmöglichkeit der Nacherfüllung etc.) bleiben unberührt.
(5) Vorgehen bei Mängeln: Offensichtliche Mängel der gelieferten Ware sollen Verbraucher möglichst innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt der Ware anzeigen, um eine zügige und unkomplizierte Abwicklung zu ermöglichen. Unternehmer (gewerbliche Kunden) sind verpflichtet, die gelieferte Ware unverzüglich zu untersuchen und etwaige Mängel sofort anzuzeigen, spätestens innerhalb von 7 Kalendertagen ab Empfang der Ware. Unterlässt der Unternehmer diese Anzeige, gilt die Ware gemäß § 377 HGB als genehmigt und Gewährleistungsrechte sind ausgeschlossen. Verdeckte (nicht offensichtliche) Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung anzuzeigen. Diese Regelung lässt die Rechte von Verbrauchern unberührt, gilt aber ergänzend für Kaufleute.
(6) Kosten der Nacherfüllung: Im Falle der berechtigten Mängelrüge trägt der Verkäufer alle zum Zweck der Nacherfüllung erforderlichen Aufwendungen, insbesondere Transport-, Wege-, Arbeits- und Materialkosten. Der Kunde wird im Gewährleistungsfall gebeten, die beanstandete Ware an den Verkäufer zurückzusenden. Im Fall eines berechtigten Mangels erhält der Kunde nach Wahl des Verkäufers entweder eine reparierte oder neue (gleichartige) Ware zurück. Erfolgt die Ersatzlieferung im Wege eines Austauschs, ist der Kunde verpflichtet, die zuerst gelieferte mangelhafte Ware auf Kosten des Verkäufers zurückzusenden. Der Verkäufer kann im Fall einer unberechtigten Mängelrüge (Ware ist nicht mangelhaft und der Kunde hat dies zu vertreten) vom Kunden Ersatz seiner Aufwendungen verlangen.
(7) Garantie und Beschaffenheitsangaben: Eine Garantie für die Beschaffenheit oder Haltbarkeit der Waren besteht seitens des Verkäufers nur, wenn diese ausdrücklich individuell vereinbart wurde. Produktbeschreibungen des Verkäufers (z.B. in Katalogen, auf der Website oder bei eBay) sind keine Garantiezusagen, sondern Beschreibungen der Leistung. Der Verkäufer haftet nicht für öffentliche Äußerungen Dritter (z.B. Kundenbewertungen) über die Produkte. Die gesetzliche Mängelhaftung wird durch eine etwaige Herstellergarantie nicht eingeschränkt; der Kunde kann sich im Garantiefall nach seiner Wahl an den Garantiegeber (Hersteller) oder den Verkäufer wenden.
§ 9 Haftung
(1) Unbeschränkte Haftung: Der Verkäufer haftet dem Kunden gegenüber in voller Höhe und unbeschränkt für alle Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso haftet der Verkäufer unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit für alle übrigen Schäden sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes und bei Übernahme ausdrücklicher Garantien.
(2) Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit: Bei einfach fahrlässig verursachten Sach- und Vermögensschäden haftet der Verkäufer – außer in den Fällen des Absatzes 1 – nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen wird die Haftung des Verkäufers der Höhe nach jedoch begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
(3) Haftungsausschluss: Eine weitergehende Haftung des Verkäufers auf Schadensersatz als in diesen AGB vorgesehen, ist – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen. Insbesondere besteht keine Haftung des Verkäufers für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden oder entgangenen Gewinn, soweit nicht zwingendes Recht entgegensteht.
(4) Mitverschulden und Datenverlust: Bei einem vom Verkäufer zu vertretenden Datenverlust haftet der Verkäufer nur in dem Umfang, wie die Daten vom Kunden in maschinenlesbarer Form mit vertretbarem Aufwand rekonstruiert werden können. Der Kunde hat für eine angemessene Datensicherung zu sorgen. Sofern ein Schaden auch auf ein Verhalten des Kunden (z.B. unzureichende Mitwirkung, Verstoß gegen Pflichten aus diesen AGB) zurückzuführen ist, kann ein etwaiger Schadensersatzanspruch des Kunden entsprechend dem Grundsatz des Mitverschuldens (§ 254 BGB) gekürzt werden.
(5) Haftungsbeschränkung Erfüllungsgehilfen: Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten sinngemäß auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.
(6) Kein Haftungsausschluss in bestimmten Fällen: Soweit der Verkäufer eine Garantie für die Beschaffenheit der Ware übernommen hat oder einen Mangel arglistig verschwiegen hat, gelten anstelle der vorstehenden Regelungen die gesetzlichen Bestimmungen. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Änderungen und Textform: Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags einschließlich dieser AGB bedürfen der Textform (z.B. E-Mail), soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Mündliche Abreden sind – vorbehaltlich abweichender individueller Vereinbarung – unwirksam.
(2) Abtretungsverbot: Der Kunde darf Ansprüche aus diesem Vertrag nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Verkäufers an Dritte abtreten. § 354a HGB bleibt für Handelsgeschäfte unberührt.
(3) Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. An Stelle der unwirksamen Klausel treten die gesetzlichen Vorschriften. Gleiches gilt im Falle einer Regelungslücke.
(4) Hinweise zur Entsorgung und Umwelt: Der Verkäufer erfüllt alle gesetzlichen Vorgaben zur Entsorgung, insbesondere von Verpackungsmaterialien (Verpackungsgesetz) und – soweit anwendbar – von Elektrokleingeräten (ElektroG). Informationen zur Rückgabe von Verpackungen oder Altgeräten können der Webseite des Verkäufers entnommen oder direkt beim Verkäufer erfragt werden.
(5) Datenschutz: Der Verkäufer verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich gemäß der Datenschutzerklärung, die auf der Website abrufbar ist. Personenbezogene Daten werden nur im erforderlichen Umfang zur Vertragsabwicklung (z.B. Adressdaten für den Versand an DHL, Zahlungsdaten für die Abwicklung der Zahlung) genutzt. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.
(6) Schlussbemerkung: Die vorliegenden AGB stellen die gesamten Vereinbarungen zwischen dem Verkäufer und dem Kunden im Hinblick auf die geregelten Punkte dar. Etwaige frühere Abreden oder Korrespondenzen werden durch diesen Text ersetzt, soweit sie denselben Regelungsgegenstand betreffen. Gesetzliche Rechte und Ansprüche, die dem Kunden nach dem anwendbaren Recht zustehen, werden durch diese AGB nicht eingeschränkt. Im Zweifel gehen zugunsten des Verbrauchers die gesetzlichen Bestimmungen vor.
Ende der Allgemeinen Geschäftsbedingungen